Simon Breth wurde 1975 in Essen geboren. Nach seiner Musikausbildung spielte er in Orchestern verschiedener Größe zunächst bei Konzerten der klassischen Musik. Nach mehreren Jahren in Frankreich und Spanien kam er 2003 nach Berlin. Neben der Arbeit als Musiker ist er Architekt in der Bürogemeinschaft brethdelacalle.

Er kombiniert die Möglichkeiten des klassischen Instrumentes Cello mit elektronischen Einflüssen und erzeugt so ungewohnte Klangwelten im Zusammenspiel mit anderen Disziplinen. Seine Arbeit mit destruktiver/konstruktiver Interferenz, ermöglicht durch das elektronische Element Endlosschleife, erzeugt Phasenauslöschungen, die intuitiv wirken und nicht als Melodie in Erscheinung treten, vielmehr unbewußt Stimmungen erzeugen. Vorbild ist Steve Reich mit seinen Experimenten zum "Phasing" sowie Einflüsse der Minimal Music.

Projekte bis 2009 (Auszug):
Mai Hofstad Gunnes - Kurzfilm Kunstprojekt "A shape of love you can never imagine"
body art-conjunction - "the big draw" im Bodemuseum Berlin
Das Rilke Radikal - 48 Stunden Berlin Neukölln
einzelduett - mit Lara Russo im bat Berlin, Kunstkammer Friedenau u.a.
poemplay - Musik für interaktiven Film von Ana Calvo Do-Allo
Silje Nes - Festivals in England und Skandinavien
Nacht und Nebel Neukölln - mit Lara Russo, Enrico Pietracci und anderen.
Advendsparcour Neukölln - mit Enrico Pietracci und Valentina Tonelli